Auf zur 13. Istanbul-Biennale

„Mama, bin ich ein Barbar?“
So lautet das Motto der Istanbuler Biennale in diesem Jahr.
Es geht um öffentliche Räume als politisches Forum. Ein brisantes Thema, gerade jetzt.

Biennale-Poster

Design: Ruben Pater, LAVA Amsterdam

Am 14. September öffnet die Istanbul-Biennale zum 13. Mal ihre Pforten. Über die ganze Stadt verteilt widmen sich die Ausstellungen bis zum 20. Oktober unter anderem den Themen öffentliche Räume, ziviles Bürgertum und Geschichte des Urbanen.

„Anne, ben barbar mıyım?“

Das Motto der Biennale, die in Istanbul alle zwei Jahre stattfindet, könnte vor dem Hintergrund der Proteste um den Gezi-Park brisanter nicht sein.

Istanbul ist bei vielen Reisenden nicht gerade als Kunst- und Kulturstadt bekannt. Schade, denn Istanbul hat diesbezüglich viel zu bieten und muss sich – was das Angebot an kulturellen Veranstaltungen anbelangt, nicht hinter anderen Städten verstecken.

Ehrlich gesagt, ich bin keine Kunstkennerin. Ich habe von Kunst wirklich keinen Plan. Trotzdem gehe ich gerne in Ausstellungen und das Programm der Biennale klingt vielversprechend. Ich werde davon berichten. Es erwarte aber bitte niemand eine kulturwissenschaftliche Abhandlung, das wäre dann aus rudimentärem Halbwissen zusammengestückeltes Geschwafel. So etwas tue ich meinen Lesern nicht an.

Das Wort „Barbar“ leitet sich übrigens aus dem griechischen Wort „barbaros“ ab. Es war die Bezeichnung für Fremde, die die Landessprache nicht sprechen. Interessant.

Foto: Şener Özmen
aus der Serie (Untitled) Megafon, 2005, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und Pilot Galeri, Istanbul

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestmail

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*